Samstag, 18. Juni 2011

4 Tage, 4 Städte, 4 Zoos

Über ein verlängertes Wochenende (4.6 - 7.6.) ging es auf Zooexkursion.



Am ersten Tag ging es in den Zoo Hannover. Das ist ein wahrer Erlebnispark mit Bootstour, U-Boot, Tunneln und vielem mehr. Am Besten fand ich die Bootsfahrt durch die Sambesi. Dabei konnte man Giraffen, Zebras, Flamingos, Flusspferde und Nashörner vom Wasser aus beobachten und kam dabei sehr nahe an die Tiere heran. Sehr schön gestaltet war auch die Yukon Bay mit Eisbären, Kegelrobben und Seelöwen und der Dschungelpalast mit vielen kleinen Elefanten, Tigern, Leoparden und Hulman-Affen. Auch die Reise durchs australische Outback mit einem kleinem Känguru als Highlight war klasse.



Am zweiten Tag ging es in den Duisburger Zoo. Das absolute Highlight hier war das Delfinarium mit Delfinshow. In der Show zeigten Ivo, Pepina und Delphi ihre Kunststücke und gönnten den Zuschauern in den ersten Reihen eine kleine Abkühlung. Auch der Amazonas Flussdelfin in der Tropenhalle faszinierte durch seine anmutigen Bewegungen. Ebenfalls bemerkenswert waren die Koalas und die Fossas, die Madagaskars größte Raubtiere stellen.





Am dritten Tag ging es in den Burger's Zoo in Arnheim (Niederlande). Dieser Zoo wartete vor allem mit seinen riesigen Hallen auf, die besonders bei schlechtem Wetter sehr praktisch sind, da man dort zahlreiche Tiere im Trockenen beobachten kann. Besonders hat mir der Burger's Ocean gefallen. Zahlreiche riesige Aquarien mit farbenprächtigen Fischen, Rochen und Haien. Auf einem Safari-Pfad konnten dann Giraffen, Zebras, Nashörner und Löwen beobachtet werden. Dabei konnte man den Löwen-Jungen beim Spielen zusehen.




Am letzten und vierten Tag ging es in den Zoo Köln. Besonders erwähnenswert ist hier das Hippodom, in dem man Krokodile und Flusspferde bei guter Sicht auch unter Wasser beobachten kann. Auch das Urwaldhaus mit den Menschenaffen war sehr gut gemacht, sodass man unsere Verwandten sehr gut beobachten konnte. Klasse war auch das Aquarium und das Terrarium mit einheimischen und exotischen Tieren.


Fazit: Es ist schwierig zu sagen welcher Zoo mir am besten gefallen hat, denn jeder Zoo hatte etwas Besonderes und Eigenes. Auf jeden Fall hat es sehr viel Spaß gemacht die Zoos zu erkunden und viele auch noch nie gesehene Tiere zu beobachten.

Sonntag, 15. Mai 2011

Auf dem Orchideenpfad

Gestern ging es mit ca. 40 anderen Studenten nach Jena.
Dort angekommen gingen wir zunächst ins Phyletische Museum. Das Museum wurde von Ernst Haeckel begründet und zeigt in mehreren Räumen Aspekte der Stammesgeschichte. Im Eingangsbereich befand sich ein Aquarium mit Ohrenquallen, die wir sofort bestaunten. Wir konnten sogar bei der Fütterung der Tiere zuschauen.
Im Anschluss ging es dann auf Exkursion im Naturschutzgebiet Rothenstein. Das Wetter war herrlich und die Landschaft dort war wunderschön. Mit Fanggefäßen bewaffnet, sammelten wir allerlei Getier ein und versuchten diese zu bestimmen. Auch versuchten wir Vogelstimmen zu erkennen. Am besten habe ich mir die Goldammer gemerkt, deren Gesang wie „Ich ich ich hab dich lieb“ klingt. Und auch wenn die Botanik eher nicht mein Gebiet ist, haben mich die Orchideen, die es zu entdecken gab, sehr begeistert.



Naturschutzgebiet Rothenstein



Goldammer





Braungefleckter Perlmuttfalter



Frauenschuh

Montag, 19. Juli 2010

Kum weer Helgoland!

Am Freitag war es soweit und ich musste nach 4 Monaten Abschied von Helgoland nehmen. Mit dem Katamaran ging es zurück auf das Festland - nach Cuxhaven, wo ich noch eine Nacht verbrachte.



Bye Bye Helgoland

Da am nächsten Tag noch genügend Zeit war bis der Zug fuhr, nahm ich an einer Wattwanderung teil. Also ging es für 2 Stunden bei herrlichem Wetter ins Dösener Watt. Der Wattführer war ein lustiger Kautz und gestaltete die Wanderung sehr unterhaltsam.


die Gruppe in einem Priel

das Watt und im Hintergrund Cuxhaven

ich im Watt


Nachdem meine Füße wieder vom Schlick befreit waren, ging ich noch kurz in den Kurpark, um ein wenig zu entspannen. Doch dann war es auch schon soweit und ich machte mich auf den Weg zum Bahnhof. Nach fast 7 Stunden mit Zwischenstopp in Hamburg kam ich dann auch endlich in Dresden an.

Und so gingen wunderschöne aber auch anstrengende 4 Monate auf Helgoland zu Ende.
Und heute konnte ich dann auch endlich meine Bachelorarbeit im Prüfungsamt abgeben! :)

Freitag, 16. Juli 2010

Populärwissenschaftlicher Vortrag

Am Mittwoch Abend hatte ich meinen großen Auftritt. Im Aquarium hielt ich einen Vortrag der für die Öffentlichkeit zugänglich war. Gegen einen kleinen Eintrittspreis konnte also jeder interessierte Tourist oder Helgoländer, neben den Leuten der BAH, am Vortrag teilnehmen.


Dabei eröffnete ich eine Vortragsreihe, die von nun an einmal im Monat stattfinden soll, um den Leuten die Forschung verständlich näher zu bringen.

Plakat zur Ankündigung des Vortrags


Ungefähr 20 Leute kamen an diesem Abend und hörten sich die Ergebnisse meiner Forschung an. Der Abend war sehr erfolgreich und ich denke, dass ich den "Laien" etwas vermitteln konnte.

Um den Abend ausklingen zu lassen und zur Belohnung für den gelungenen Abend ging es dann noch auf einen Drink in die Mocca-Stube.

Montag, 12. Juli 2010

Tornado auf Helgoland

Was innerhalb von Sekunden geschah: Der Himmel verdunkelte sich, schwarze Wolken fegten über den Himmel, es goss aus Kübeln und es donnerte und krachte.
Was zunächst wie ein großes Gewitter wirkte, stellte sich später als Tornado heraus.

Hier ein Artikel dazu (Quelle: http://www.welt.de/):

Elf Verletzte bei Tornado auf Helgoland

von dpa-info.com GmbH

Helgoland/Pinneberg (dpa/lno) - Bei dem Tornado auf der Helgoländer Düne sind am Montag nach Angaben der Feuerwehr elf Menschen verletzt worden. «Sie trugen größtenteils Knochenbrüche davon», teilte ein Sprecher in Pinneberg mit. Die Verletzten kamen in eine Klinik auf Helgoland. Der Tornado hatte am Montagnachmittag fast alle Zelte auf dem Campingplatz der Badeinsel zerstört. Zu diesem Zeitpunkt waren etwa 100 Menschen auf dem Campingplatz. Nach dem Abklingen des Sturms wurden die Unverletzten mit Booten von der Düne zur Hauptinsel gebracht und dort vorübergehend in einer Schule untergebracht.

Wirklich unglaublich. Bisher hab ich sowas immer nur in den Nachrichten gehört und jetzt war ich mitten drin, wenn auch sicher in meinem Zimmer. Der Donner war teilweise so laut, dass ich vor Schreck zusammengefahren bin. Es soll wohl auch eine Gasflasche auf der Düne explodiert sein. Auszuschließen ist dies jedenfalls nicht, denn teilweise klang es wirklich mehr nach Explosion als nach Donner.
Hier noch ein Video, dass ich von meinem Zimmerfenster aufgenommen habe als ich diese Wolkenfront aufziehen sah:

Samstag, 3. Juli 2010

Public Viewing

Fangesänge, Jubelschreie und Vuvuzelas waren heute auf Helgoland zu hören. Die gesamte Insel im WM-Fieber und ich mitten drin.
Es ging ums Viertelfinale: Argentinien gegen Deutschland. Und dieses Spektaktel konnte ich mir nicht entgehen lassen, sodass es mich heute Nachmittag an die Landungsbrücke zum Public Viewing zog. Mit Spannung wurde das Spiel erwartet und schon auf meinem Weg zur Brücke sah ich nur noch Schwarz-Rot-Gold. Bei der Nationalhymne dann wurde auch ordentlich mitgesungen und Beifall geschenkt.
Und dann ging es endlich los. Was für ein Spiel!! Bei jedem guten Angriff wurde mitgefiebert und bei jeder brenzlichen Situation mitgezittert. Und bei jeder Parade von unserem Torwart gab es lautstarken Beifall. Und am Ende konnten wir sogar 4 Mal ein deutsches Tor bejubeln!!! :)
Alles in allem ein spannendes Spiel mit einem grandiosen Sieg für Deutschland. Und ich denke auch im Halbfinale wird der Ball wieder für uns Rollen und zwar ins Eckige. ;)


"Schland o Schland, wir sind von dir begeistert."

Montag, 28. Juni 2010

Postkartenwetter

Nach nun mehr als drei Monaten auf Helgoland konnte ich dieses Wochenende endlich Besuch empfangen. Mit großer Spannung wartete ich am Freitag auf die Fähre mit der Anja und Nils eintreffen würden. Kaum in mein Blickfeld gekommen, ging ich schnurstracks zur Landungsbrücke, um die beiden nach dem Ausbooten in Empfang zu nehmen. :)
Nachdem ich beiden meinen Arbeitsplatz gezeigt hatte, ging es erst einmal nach oben ins Gästehaus. Nach kurzer Pause ging es wieder nach draußen und den Klippenrandweg entlang, um die Lange Anna und die dort nistenden Vögel zu bestaunen. Und bei diesem "Postkartenwetter" ließ es sich dort gut aushalten. Mit dem Fernglas konnten wir sogar noch zahlreiche kleine flauschige Küken sehen.



Am Abend wurde dann gekocht und mit diesem Schmaus ließen wir den Tag in Ruhe ausklingen.
Auch der nächste Tag begann ganz entspannt mit einem leckeren Frühstück. Anschließend ging es mit der Fähre rüber zur Düne. Am Südstrand ging es dann auch ab ins Wasser. Allerdings hielt es uns dort nicht lange, denn das Wasser war sch**** kalt. Trotzdem war es schön anzuschauen, dass die neugierigen Seehunde uns beobachteten und teilweise sogar richtig nahe kamen. Nach diesem kurzem "Eisbad" ging es dann aber schnell wieder raus, wo wir uns dann in der Sonne wieder aufwärmten. Allerdings blieb dies nicht ohne Folgen, denn wie wir alle am Abend feststellten, hatten wir uns alle drei einen ordentlichen Sonnenbrand eingefangen. :)



Nachdem wir unsere Mägen im Dünen-Restaurant wieder gefüllt hatten, ging es wieder zurück nach Helgoland. Am Abend ging es dann noch einmal hinter zum Nordstrand, von wo wir einen herrlichen Blick auf den Sonnenuntergang hatten.
Und dann stand auch schon der Sonntag vor der Tür. Doch bevor es für Anja und Nils mit der Fähre wieder zurück zum Festland ging, nutzten wir die verbliebene Zeit und schauten uns den Rest der Insel an. Mit einem Eis in der Hand ging es zum Mittelland, die Molen entlang und in Richtung Hafen. Doch dann war die Zeit gekommen und es ging zurück zur Landungsbrücke von wo Anja und Nils wieder mit dem Börteboot zur Fähre gebracht wurden...
Fazit: ein absolut schönes "Urlaubs-Wochenende" bei herrlichem Postkartenwetter, perfekt um für die letzten drei Wochen noch mal Kraft zu tanken! :)