Dienstag, 28. Februar 2012

Tauchsafari

Am Montag ging es dann für eine Woche mit der "SeaQueen I" aufs Meer hinaus!
Und damit begann eine wirklich herrliche Zeit. Wir hatten fantastisches Wetter mit strahlendem Sonnenschein, sodass nach den Tauchgängen auf dem Sonnendeck Hochbetrieb herrschte, um etwas Farbe mit nach Deutschland zu nehmen. Nur einmal hatten wir etwas stärkeren Wellengang und starken Wind, wo es einen beinahe von Deck geweht hätte.
Das Boot gab auch einiges her. Die Kajüten waren zwar klein, aber dennoch sehr gemütlich. Unten befand sich das Tauchdeck, sowie der Dinner Room und die meisten Kajüten. Eine Etage drüber befand sich das kleine Sonnendeck mit viel Liegefläche und bequemen Sesseln, sowie der Saloon und der Rest der Kajüten. Die oberste Etage bot noch einmal ein Sonnendeck mit Liegen, die einige auch als Nachtlager nutzten.
Für das leibliche Wohl an Bord war auch bestens gesorgt. Es gab gleich 4 Mahlzeiten am Tag. Der Tag begann mit einem üppigen Frühstück, unter anderem mit Pfannkuchen und lecker Schokosoße. Mittags gabe es immer was Warmes. Am Nachmittag gab es dann leckeren Kuchen (meist noch warm), Kekse und kühlen Saft. Und zum Abendbrot gab es auch noch mal eine warme Mahlzeit. Dabei gab es immer viel Auswahl und alles in ausreichenden Mengen, sodass man auch mehrmals zum Buffet gehen konnte. :)
Da wir uns auf einer Tauchsafari befanden, wurde natürlich auch getaucht - bis zu 4-mal am Tag. Das heißt einen Early Morning Dive, einen Tauchgang nach dem Frühstück, einem am Nachmittag und einen Nachttauchgang. Dazu wurden immer andere Tauchplätze angefahren, z.B. Shark Reef und Yolanda, Ras Za'atar, Shark Observatory, The Alternatives und auch Wracks wie die Dunraven oder die Thistlegorm. Getaucht wurde entweder direkt vom Boot oder wir wurden mit dem Zodiak zum Tauchplatz gebracht. Sehr putzig anzuschauen, ist der Versuch aus dem Wasser ins Zodiak zu kommen. Meistens artete das in dem Bild eines gestrandeten Pottwals aus. Ohne die Hilfe der Crew wäre man wohl nie ins Zodiak gekommen.
Yassir (Tauchguide vom Boot) und ich
Meine Anzahl der Tauchgänge waren leider sehr übersichtlich. Ich hatte gerade mal zwei richtige Tauchgänge und zwei musste ich wegen Druckausgleichproblemen abbrechen. Die andere Zeit musste ich wegen meiner zurückgegkehrten Entzündung leider aussetzen. Dafür hatte ich mit meinem Tauchgang bei "The Alternatives" richtig Glück. Hier war ich nur mit dem Alex (Tauchguide vom I-Dive) unterwegs, da ich mit dem Druckausgleich noch etwas Probleme hatte. Da das Abtauchen gut geklappt hatte, konnte der Tauchgang stattfinden. Dabei haben wir als Erstes einen Napoleon gesehen und später noch mehrere davon. Zudem zahlreiche Blaupunktrochen und zwei große Federschwanzrochen. Außerdem einen wunderschönen Strahlen-Feuerfisch. Und am besten war natürlich die Schildkröte! :) Das hat mich wirklich entschädigt.
Zwischen den Tauchgängen waren alle meistens sehr müde, sodass viele auf dem Sonnendeck entspannt, gelesen oder Karten gespielt haben.
Die Abende waren dann meist auch sehr kurz, da es die meisten recht zeitig ins Bett gezogen hat. Auch die Nacht haben wir auf dem offenen Meer verbracht, meist in der Nähe eines Riffes, sodass wir sanft in den Schlaf gewiegt wurden.

White Canyon

Nach ein paar Tagen ging es mir dann endlich wieder etwas besser, sodass ich am Sonntag den Ausflug in den White Canyon mitmachen konnte.
Mit dem Jeep ging es über die Sanddünen in die Wüste. Zwischendurch wurde noch Halt an einem schönem Aussichtspunkt gemacht.
Danach ging es dann zum Canyon. Mit Hilfe von Seilen und Leitern erfolgte der Abstieg in den Canyon. Einige wagemutige sind an weniger tiefen Stellen auch nach unten gesprungen und dann weich im Sand gelandet. Der Weg durch den Canyon führte entlang von hohen rot-braunen Steilwänden und durch warmen hellen Sand. Es gab zahlreiche Hindernisse die auf verschiedenste Weise überwunden wurden. Ob unter dem Stein durch, wo sich auch durch den schmalsten Spalt gequetscht wurde, oder über den Stein hinweg. Schön ist auch die Ruhe, die an so einem Ort herrscht. Voraussgesetzt, dass die Plappermäuler auch mal einen Moment lang still stehen, was für einige eine wahre Herausforderung war. :)
Hinter dem Canyon erreichten wir dann eine Oase, mitten in der Wüste. Dort wurden wir dann von den Beduinen bekocht und haben es uns in der Sonne gut gehen lassen.
Anschließend ging es dann noch zu dem Stein der aussieht wie ein Pilz.
Auf dem Rückweg ging es natürlich wieder in der Achterbahn-Fahrt über die Sanddünen. *Yallah Yallah*

Unverhofft kommt oft

Wenn man in den Urlaub fährt (Entschuldigung, auf Exkursion) dann sollte eines nicht passieren: Man möchte nicht krank werden. Doch genau das ist mir am dritten Tag passiert. Ich hatte plötzlich starke Halsschmerzen, meine Ohren taten weh und allgemein habe ich mich nicht sehr fit gefühlt. Dementsprechend musste ich die Tauchgänge im Lighthouse ausfallen lassen.
Am nächsten Tag ging es mir jedoch immer noch nicht besser, sodass ich zum Arzt gefahren wurde. Dieser hat festgestellt, dass ich Fieber habe sowie eine Mandelentzündung hatte. Nun musste ich Antibiotika nehmen und es stand fest ich werde noch eine Weile ausfallen. Deswegen konnte ich leider den Ausflug in die Mangroven nicht mitmachen. Und auch die Tauchgänge im Canyon konnte ich nicht mitnehmen.
Während die anderen also unterwegs waren, blieb ich im Hotel und habe die meiste Zeit geschlafen und mich ausgeruht. Dabei haben mir die sehr verschmusten Katzen Gesellschaft geleistet.
Außerdem war es sehr süß, wie sich alle gekümmert haben und sich um mein Wohl bemüht haben. Sogar die Beduinen von der Tauchbasis haben sich jedes Mal erkundigt wie es mir geht und mir gewünscht, dass ich schnell wieder gesund werde. :)

Dienstag, 14. Februar 2012

Zurück in Dahab und gleich ein sensationelles Ereignis

Hallo Leute,
ich schicke euch überwiegend sonnige aber vor allem warme Grüße nach Deutschland.
Seit gestern bin ich nun wieder in Dahab für 14 Tage.
Gestern kamen wir hier gegen Nachmittag an und haben das Hotel (mitten in der Stadt) bezogen und anschließend in der Basis eingecheckt.
Am Abend waren wir dann noch in der ganzen Gruppe lecker essen.
Heute ging es dann zu den ersten Tauchgängen. Wir sind in den Süden zum Moray Garden gefahren. Dort ging es dann seit fast 2,5 Jahren mal wieder in Freilandwasser zum Tauchen. Es hat auch alles gut geklappt. Wir haben zunächst ein paar Tauchübungen gemacht um wieder fit zu werden. Und dann ging es ans Fische beobachten Und was haben wir da gesehen??? ZWEI DELFINE!!!!!! Und das beim ersten Tauchgang vom Land aus. Das ist eine absolute Seltenheit. Und es war ein wahnsinniges Erlebnis!! Ansonsten war die Sicht leider nicht so gut, da das Wasser sehr trüb war und auch die Sonne kaum geschienen hat. Aber das war ja erst der Anfang. Wir werden bestimmt noch eine ganze Menge erleben und sehen!
Moray Garden
Ich werde wieder von mir hören lassen. :)

Samstag, 18. Juni 2011

Reise in die Vergangenheit

Über die Pfingstferien (13.6. - 18.6.) ging es auf paläontologische Exkursion nach Rügen.









Auf dem Weg nach Rügen legten wir einen Stop in Stralsund ein und besuchten dort das Ozeanum. Dort bekamen wir Einblicke in die Unterwasserwelt der Nord- und Ostsee. Auch meine geliebten Knurrhähne konnte ich in einem der Becken entdecken. Besonders beeindruckend war auch die Ausstellung "1:1 Riesen der Meere". Dort konnten im Liegen Wale und Großfische beobachtet werden, begleitet von wunderschönen Walgesängen. Von Stralsund aus ging es dann zu unserem Campingplatz "Am Mövenort". Dort angekommen ging es erst einmal runter zum Strand, der quasi vor der Haustür lag. Damit war ich das erste Mal an der Ostsee. :)
Am nächten Tag ging es mit dem Fahrrad nach Kap Arkona. Währen den Pausen wurden Tiere bestimmt und an den Stränden begaben wir uns auf die Suche nach unserern ersten Fossilien. Wir wühlten im "Dreck" und suchten nach Seeigeln, Röhrenwürmern, Korallen, Moostierchen, Donnerkeilen und Armfüßern. Die ersten Funde vielen jedoch noch recht mager aus.







Das sah an den beiden folgenden Tagen schon ganz anders aus. Wir sammelten an zwei verschiedenen Stränden im Nationalpark Jasmund. Auch die Landschaft mit den Kreidefelsen war sehr beeindruckend. Zudem besuchten wir das Kreidemuseum, wo wir viele Fossilien sahen, die wir mittlerweile auch schon selbst gesammelt hatten.








Am Freitag ging es dann mit der Fähre nach Hiddensee. Auch dort ging es zunächst an den Strand, um Fossilien zu sammeln. Außerdem bekamen wir eine Führung durch die Biologische Station von Hiddensee. Am Strand entlang ging es dann zum Leuchtturm. Dort angekommen hatten wir einen schönen Blick über Hiddensee und Umgebung. Danach wanderen wir wieder zurück zum Hafen und "versüßten" uns die Wartezeit mit einem Fischbrötchen. Zurück auf Rügen mussten wir noch 8 km bis zu unserem Campingplatz laufen. Dort angekommen vielen wir alle k.o. vom vielen Laufen ins Bett.







Am letzten Tag ging es vor der Rückfahrt noch zur Kormorankolonie nach Niederhof. Dort packten wir uns erst einmal mit Regencapes und Einwegoveralls ein, um uns vor dem Kot der Kormorane zu schützen. Und dieser Schutz war auch notwendig, da es von den Bäumen geradezu Kot regnete. Einige der Kormorane, die sich anscheinend von uns gestört fühlten, warfen sogar mit Fischen nach uns. Nach diesem besonderen (auch olfaktorischen) Erlebnis ging es wieder zurück nach Dresden.

Fazit: Eine schöne Exkursion mit schönen Landschaften und direkt am Meer. Zwar war es sehr anstrengend doch wurde dies durch die vielen schönen gesammelten Fossilien entschädigt.

4 Tage, 4 Städte, 4 Zoos

Über ein verlängertes Wochenende (4.6 - 7.6.) ging es auf Zooexkursion.



Am ersten Tag ging es in den Zoo Hannover. Das ist ein wahrer Erlebnispark mit Bootstour, U-Boot, Tunneln und vielem mehr. Am Besten fand ich die Bootsfahrt durch die Sambesi. Dabei konnte man Giraffen, Zebras, Flamingos, Flusspferde und Nashörner vom Wasser aus beobachten und kam dabei sehr nahe an die Tiere heran. Sehr schön gestaltet war auch die Yukon Bay mit Eisbären, Kegelrobben und Seelöwen und der Dschungelpalast mit vielen kleinen Elefanten, Tigern, Leoparden und Hulman-Affen. Auch die Reise durchs australische Outback mit einem kleinem Känguru als Highlight war klasse.



Am zweiten Tag ging es in den Duisburger Zoo. Das absolute Highlight hier war das Delfinarium mit Delfinshow. In der Show zeigten Ivo, Pepina und Delphi ihre Kunststücke und gönnten den Zuschauern in den ersten Reihen eine kleine Abkühlung. Auch der Amazonas Flussdelfin in der Tropenhalle faszinierte durch seine anmutigen Bewegungen. Ebenfalls bemerkenswert waren die Koalas und die Fossas, die Madagaskars größte Raubtiere stellen.





Am dritten Tag ging es in den Burger's Zoo in Arnheim (Niederlande). Dieser Zoo wartete vor allem mit seinen riesigen Hallen auf, die besonders bei schlechtem Wetter sehr praktisch sind, da man dort zahlreiche Tiere im Trockenen beobachten kann. Besonders hat mir der Burger's Ocean gefallen. Zahlreiche riesige Aquarien mit farbenprächtigen Fischen, Rochen und Haien. Auf einem Safari-Pfad konnten dann Giraffen, Zebras, Nashörner und Löwen beobachtet werden. Dabei konnte man den Löwen-Jungen beim Spielen zusehen.




Am letzten und vierten Tag ging es in den Zoo Köln. Besonders erwähnenswert ist hier das Hippodom, in dem man Krokodile und Flusspferde bei guter Sicht auch unter Wasser beobachten kann. Auch das Urwaldhaus mit den Menschenaffen war sehr gut gemacht, sodass man unsere Verwandten sehr gut beobachten konnte. Klasse war auch das Aquarium und das Terrarium mit einheimischen und exotischen Tieren.


Fazit: Es ist schwierig zu sagen welcher Zoo mir am besten gefallen hat, denn jeder Zoo hatte etwas Besonderes und Eigenes. Auf jeden Fall hat es sehr viel Spaß gemacht die Zoos zu erkunden und viele auch noch nie gesehene Tiere zu beobachten.

Sonntag, 15. Mai 2011

Auf dem Orchideenpfad

Gestern ging es mit ca. 40 anderen Studenten nach Jena.
Dort angekommen gingen wir zunächst ins Phyletische Museum. Das Museum wurde von Ernst Haeckel begründet und zeigt in mehreren Räumen Aspekte der Stammesgeschichte. Im Eingangsbereich befand sich ein Aquarium mit Ohrenquallen, die wir sofort bestaunten. Wir konnten sogar bei der Fütterung der Tiere zuschauen.
Im Anschluss ging es dann auf Exkursion im Naturschutzgebiet Rothenstein. Das Wetter war herrlich und die Landschaft dort war wunderschön. Mit Fanggefäßen bewaffnet, sammelten wir allerlei Getier ein und versuchten diese zu bestimmen. Auch versuchten wir Vogelstimmen zu erkennen. Am besten habe ich mir die Goldammer gemerkt, deren Gesang wie „Ich ich ich hab dich lieb“ klingt. Und auch wenn die Botanik eher nicht mein Gebiet ist, haben mich die Orchideen, die es zu entdecken gab, sehr begeistert.



Naturschutzgebiet Rothenstein



Goldammer





Braungefleckter Perlmuttfalter



Frauenschuh